Das Kunstfestival Klanglicht in Graz, das von den Bühnen Graz organisiert wird, findet seit 2015 jährlich statt, um öffentliche Räume mit Licht- und Klanginstallationen zu bespielen. Was als einmaliges Projekt zum Grazer Designmonat begann, entwickelte sich zu Österreichs größtem Festival dieser Art und zieht jedes Jahr zehntausende Besucher an. Die ursprüngliche Idee, die Fassade der Oper mit einer Lichtprojektion des Grazer Künstlerkollektivs OchoReSotto zum Leben zu erwecken, markierte den Beginn des Festivals.
Entstehung und Entwicklung
- 2015: Das Festival startet als einmaliges Projekt mit einer Lichtprojektion von OchoReSotto auf der Oper Graz und einer Performance der Tanzkompagnie, wobei der Chor der Oper den Auftakt mit „Lux Aeterna“ gibt. Das Projekt dauerte ursprünglich einen Monat, um die Welt der Bühne künstlerisch darzustellen.
- Nach 2015: Das Festival wird zu einer jährlichen Veranstaltung, die sich zu einem der größten Licht- und Klangfestivals Österreichs entwickelt.
- 2020: Die Veranstaltung wird aufgrund der COVID-19-Pandemie abgesagt.
- 2022: Es wird eine Lichtbrücke zwischen dem historischen Graz (Schlossberg) und dem zukünftigen Stadtteil Reininghaus geschaffen, um Kultur und Freiraum zu schaffen.
- 2023: Die Holding Graz wird Mobilitätspartner, um Besuchern die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel zu erleichtern.
- 2025: Das Festival feiert sein 10-jähriges Jubiläum.
Organisation und Besucher
- Organisation: Das Festival wird im Auftrag der Bühnen Graz organisiert und findet in verschiedenen öffentlichen Bereichen von Graz statt.
- Besucher: Hunderttausende Menschen besuchen das Festival jedes Jahr.
- Zugang: Ein Großteil der Installationen ist kostenlos und ohne Reservierung zugänglich, für einige ausgewählte Orte wird ein Festivalpass benötigt.
